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Neues vom Rennsport

Arabische Halbblüter

Vom Vorbuch zur selbständigen, breit gefächerten Rassegruppe

Die Arabischen Halbblüter stellen keine eigenständige Rasse dar, sind jedoch aufgrund der zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten zwischen dein Arabischen Pferd und anderen Rassen sehr interessant und vielseitig.

Zunächst war die Zuchtbuchabteilung für Arabische Halbblüter in den vereinsrechtlichen Statuten nicht vorgesehen. Man trug dem Wunsch, arabische Hengste für die Bedeckung andersrassiger Stuten nutzen zu können, Rechnung, indem man ein so genanntes Vorbuch einrichtete.
Der Bajar-Sohn Bachus gehört nach der FN-Sportstatistik zur Sport-Elite und stellt mit seinem Sohn Baldini den Bundeschampion im Springen 2001 (Foto: Rummer)
In dem Vorbuch wurden vorwiegend Nachkommen von Araberhengsten aus Stuten registriert, die in ihrer Abstammung bereits geringe Anteile von arabischem Blut führten. In das Vorbuch konnten nur Stuten, jedoch keine Hengste eingetragen werden. Die Stuten mussten in der dritten Vorfahrensgeneration mindestens 75% arabische Blutanteile aufweisen, um eintragungsfähig zu sein. Die anderen 25% durften rassefremd sein.
Der Bajar-Sohn Bachus gehört nach der FN-Sportstatistik zur Sport-Elite und stellt mit seinem Sohn Baldini den Bundeschampion im Springen 2001 (Foto: Rummer)
Schon damals wurden diese Pferde sehr häufig aus einer Pony-, Reitpony- oder Kleinpferde-Mutterlinie mit vornehmlich arabischen Vollbluthengsten als Veredler gezogen. Der laut Zuchtbuchordnung auch mögliche Einsatz von Shagya-Araber, Araber- oder Anglo-Araberhengsten wurde nur äußerst selten praktiziert.

Araberhengste wurden seit jeher größtenteils mit Erfolg in der Veredelung eingesetzt. Insbesondere in Westfalen konnte man mit dem Einsatz von Arabern in der Reitponyzucht hervorragende Ergebnisse erzielen.
Andere Verbände aus den Zuchtgebieten Weser-Ems, Hannover und Rheinland zogen nach und konnten gute Zuchtergebnisse verbuchen.

Erwünscht war vom arabischen Vater vor allem Härte, Ausdauer, Langlebigkeit, gute Charaktereigenschaften, Charme und Schönheit sowie Sportlichkeit mitzubekommen, was in Anpaarung mit geeigneten Veredlerhengsten ideal gelang.
Insbesondere MERAFIC ox, CAID AA, ARISO AA oder FLORIST AA lieferten in ihrer Nachkommenschaft Ponys für den Spitzensport und sind auch heute noch in den Statistiken der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit ihren Lebensgewinnsummen in der Spitzengruppe aller Vererber zu finden.
Viele Körungssieger der Reitponyzuchten haben arabische Urväter. Hier Noble Champion, der Eukaliptus ox zum Muttervater hat. (Foto: Schwöbel)