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Neues vom Rennsport

Westernreiten

Die verschiedenen Disziplinen

Auf Westernturnieren sieht man in den rasseoffenen Klassen immer wieder gut gerittene Araber, die durchaus mit anderen Rassen konkurrieren können.
Darüber hinaus werden manchmal auch eigene Klassen oder sogar Trophy-Turniere (z. B. NRW Araber-Trophy) speziell nur für Araber ausgeschrieben.

Die Stärke des Arabers liegt zumeist in den Disziplinen Western Pleasure, Western Horsemanship und Western Riding.

Diese Reitklassen kommen dem Naturell des Arabischen Pferdes besonders entgegen, da er sich hier in seiner natürlichen Selbsthaltung in den Grundgangarten zeigen darf und bei entsprechender Ausbildung durch seine Schönheit und Eleganz zu gefallen weiß.
Die "Western Pleasure" ist eine Gruppenprüfung, es können hier 15 oder mehr Pferde gleichzeitig in der Showarena sein.
Das Pferd, welches für den Richter das beste Gesamtbild abgibt und den deutlichsten Eindruck vermittelt, dass es ein Vergnügen ist, es zu reiten, gewinnt die Klasse.
Das Westernreiten kam in einer großen Welle nach Europa und fand sehr schnell eine bedeutende Schar von Anhängern. (Foto: I. Neven DuMont) Die beste Bewertung erhält das Pferd, welches sich in jeder Gangart taktrein, ausbalanciert und fließend bewegt, dabei Kopf und Hals in entspannter, natürlicher Position trägt, gehorsam und weich auf alle Reiterhilfen reagiert und in guter körperlicher Verfassung ist. Was bei den Show-Pferden erwünscht ist, wird dem westerngerittenen Araber oft als Nachteil angekreidet: nämlich seine von Natur aus hohe Kopfhaltung.

Will man im Vergleich mit anderen westerngerittenen Pferden bestehen, ist es unerlässlich, im Training konsequent an einer tieferen Kopfhaltung zu arbeiten und das Pferd in allen Gangarten flach und weich zu halten. In der "Western Horsemanship" wird die Fähigkeit des Reiters bewertet, zusammen mit seinem Pferd bestimmte, vom Richter vorgegebene Manöver auszuführen.
Die Prüfung wird in zwei Teilen absolviert. Zunächst wird das Pferd durch Reiten einer Einzelaufgabe und anschließend wiederum durch Reiten in der Gruppe dem Richter vorgestellt.

In die Bewertung fließen das äußere Erscheinungsbild von Reiter und Pferd und die korrekte Ausführung der geforderten Aufgabe ein.

Die höchste Note erhält der Reiter, der in vollständigem Einklang mit seinem Pferd und feinster Hilfengebung ein korrektes Pattern absolviert.
Foto: I. Neven DuMont
Foto: I. Neven DuMont Die Klasse "Western Riding" stellt an Pferd und Reiter hohe Ansprüche, was die Durchlässigkeit und Versammlung betrifft. Ein vom Richter festgelegtes Pattern ist überwiegend im Galopp zu absolvieren, wobei fliegende Galoppwechsel innerhalb vorgegebener Wechselzonen ausgeführt werden müssen.

Das Pferd soll sich frei und im gleichmäßigen Rhythmus bewegen, die Galoppwechsel leicht und gleichzeitig mit Vor- und Hinterhand an den vorgegebenen Punkten springen, mit einer entspannten Kopfhaltung und weich der Reiterhand nachgebend.
Die Bewertung richtet sich hier nach der Qualität der Gänge und der Galoppwechsel, der Manier und dem Gehorsam gegenüber dem Reiter.